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Wie sprechen wir über Kriege und andere Katastrophen? (Mittelstufe)

Für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte ab der 5. Klasse

Es ist wieder Krieg in Europa. Die Erwachsenenwelt scheint sich extrem zu polarisieren
und dabei zu vergessen, dass es um die Zukunft der nachfolgenden Generation geht.
Die Polarisierung kann auch in den Schulen unter den Schülerinnen und Schülern
sichtbar werden. Die Betroffenheit der Schüler/-innen ist unterschiedlich. Manche
nehmen es scheinbar gelassen, auch wenn ihre Zukunft bedrohlich erscheint. Andere
empfinden den Krieg bedrohlich. Unabhängig davon ist es die Altersgruppe, die in der
Pandemie schon viel zu bewältigen hatte. Viele Jugendliche haben beispielsweise als
Folge der Pandemie psychische Auffälligkeiten entwickelt. Jedes 3. Kind ist nach der
Copsy-Studie (2021) gefährdet. Die jungen Menschen brauchen Perspektiven wie sie –
statt zu polarisieren – sich für ihre Zukunft einsetzen können. Dazu braucht es einfache
Gesprächsangebote von Seiten der Erwachsenenwelt, wie den Lehrkräften und den
Jugendsozialarbeiter*innen an Schulen, damit die Gedanken und Gefühle zu den
aktuellen Themen einen Raum bekommen. Notwendig ist auch eine „kulturelle“
Auseinandersetzung, die sich mit dem Frieden und seiner Bedrohung durch den Krieg
beschäftigen.
In dem Workshop geht es um die Frage, was die Schülerinnen und Schüler in diesen
bewegten und mitunter für sie bedrohlichen Zeiten an Unterstützung benötigen und wie
Sie als Lehrkräfte / JaS in einen konstruktiven Austausch zum aktuellen Krieg in der
Ukraine unterstützen können. Zum Abschluss lernen Sie das Planspiel CivilWorld
kennen, das auch in Schulen eingesetzt werden kann.
Termin: Freitag, 01.04.22 von 14-16 Uhr

Referent: Karl-Heinz Bittl, Supervision-Coaching-Konfliktberatung-Ausbildungen-Seminare
Plätze: 20
Anmeldung: kontakt(at)eiccc.org
Anmeldeschluss: 31.03.22